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SEO für kleine Unternehmen: Rentiert sich die Investition?

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Kurze Antwort

Wenn du über Google Kunden generieren könntest – das heisst, dein Angebot irgendjemand auf Google sucht und daraus dann entscheidet, ob er bei dir kauft oder nicht. Dann rentiert sich SEO definitiv auch für dich als kleines Unternehmen.

Und die gute Nachricht: Du musst nicht ganz so viel investieren wie ein grosses Unternehmen, denn mit dem richtigen Fokus erreichst du deine Kunden auch ohne einen super ausführlichen Blog.

In diesem Beitrag geht es genau darum, wie du dein Geld als kleine Firma am besten in SEO investierst, damit es sich für dich auch lohnt. Denn es gibt viele Vorteile von SEO im Gegensatz zu aktiv Werbung schalten auf Google Ads.

Inhalt
  1. Wie funktioniert Suchmaschinenoptimierung für kleine Unternehmen?
  2. Lohnt es sich für KMUs, in SEO zu investieren?
  3. SEO-Strategien für kleine Unternehmen
  4. Praxistipps für kleine Unternehmen: SEO-Massnahmen, die du sofort umsetzen kannst
  5. Fazit: Rentiert sich SEO für kleine Unternehmen? 
  6. Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten
  7. Häufige Fragen

Es klang so einfach: Man erstellt eine Website fürs Unternehmen, dann geht sie online, und schon kommen Kunden über Google wie von alleine. Nur leider sieht die harte Realität nicht ganz so aus, und jedes Unternehmen muss aktiv in Marketing investieren.

Dabei gibt’s noch dazu ganz schön vieles, was man machen kann: Social Media, Google Ads, SEO … Wie will man da als kleines Unternehmen wissen, in was man wirklich investieren sollte? Denn schliesslich hat man nicht unendlich Marketingbudget wie grosse Konzerne wie Migros, Coop oder Coca-Cola!

Oft wird dann genau SEO übersehen, denn «das ist ja nur etwas für grosse Unternehmen mit viel Budget». Aber ist es das wirklich? Wie unterscheidet sich Suchmaschinenoptimierung von grossen Webseiten zu kleinen? Und rentiert sich die Investition für ein kleines Unternehmen?

In diesem Beitrag erfährst du genau das und ich gebe dir noch ein paar SEO Massnahmen mit, die sich für dich als KMU wirklich rentieren

Wie funktioniert Suchmaschinenoptimierung für kleine Unternehmen?

Stell dir vor, du hast ein kleines Café in einer verträumten Ecke in Zürich oder eine Kreativwerkstatt, die sich auf individuelle Möbel aus Holz spezialisiert hat. Als kleines Unternehmen hast du einfach einen grossen lokalen Fokus. Deine Kunden befinden sich in deiner Nähe – zum Beispiel in Zürich. 

Wenn also jemand online nach «gemütlichem Café in Zürich» oder «Möbel aus Holz in Zürich» sucht, willst du, dass deine Website auftaucht und dich Kunden idealerweise vor Ort besuchen. 

Und das ist bereits einer der Vorteile der Suchmaschinenoptimierung für kleine Unternehmen, denn lokale Keywords (Suchbegriffe) haben meist weniger Konkurrenz, als jene, für die grosse Unternehmen sehr viel Geld ausgeben. 

Zusammengefasst ist SEO also die Kunst, deine Website so zu optimieren, dass sie bei Suchmaschinen wie Google ganz oben erscheint, wenn jemand nach relevanten Begriffen sucht. Dazu gehören Faktoren, wie passende Keywords, hochwertiger Content, technische Optimierung oder Backlinks. Weiter unten im Beitrag zeige ich dir jene Massnahmen, die dir helfen können, deine Rankings zu verbessern. 

Lohnt es sich für KMUs, in SEO zu investieren?

In einer Welt, in der «Googeln» so normal ist wie der Kaffee am Morgen, kann sich ein Unternehmen, egal wie klein, es einfach nicht mehr leisten, das Potenzial von SEO zu ignorieren. Eine erfolgreiche SEO-Strategie hilft dir bei folgenden Punkten:

Vorteile von SEO für dein Unternehmen

Mehr Sichtbarkeit online

Wenn deine Website auf Google besser gefunden wird und höher platziert ist, hast du natürlich eine grössere Sichtbarkeit. Du bekommst natürlich auch mehr Klicks und deine Website wird öfter besucht, was hoffentlich zu mehr Verkäufen führt. Aber vor allem wird deine Marke immer wieder aufscheinen. Was uns zum nächsten Punkt bringt.

Vertrauen und Autorität für deine Marke

Je öfter deine Marke gesehen wird, desto mehr Vertrauen oder Gefühl von «die kenne ich» baust du auf. Während du das mit Google Ads auch erreichst, ist Usern sehr wohl bewusst, dass, wenn da «Anzeige» dabei steht, du einfach nur dafür gezahlt hast, dortzustehen. Wenn du aber in Google natürlich auftauchst, heisst das, deine Marke hat die Autorität, dafür dort zu stehen, und das baut beim User ein grösseres Vertrauen auf als nur Anzeigen.

Nicht jeder Klick kostet Geld: organischer Traffic

Organischer Traffic sind jene Klicks, die auf deine Website kommen, ohne dass du dafür gezahlt hast. Das heisst, ohne dass du Google Ads geschaltet hast und darüber den Klick bekommst. Und das ist, was wir mit SEO machen: deinen organischen Traffic erhöhen.

Der Vorteil daran ist nicht nur, dass du nicht für jeden Klick fast schon 2 CHF zahlst heutzutage. Sondern, dass jeder Klick gratis ist. Und das Beste: Wenn du bei Google Ads irgendwann entscheidest, kein Geld mehr zu investieren, war es das: 0 Klicks. Bei SEO geht das aber weiter, die Klicks werden auch danach noch kommen. Vielleicht nicht für immer, weil neue Konkurrenten kommen und Updates, aber zumindest geht’s nicht sofort auf 0.

Schein auf, wenn nach deinem Angebot gesucht wird

Mit SEO kannst du, genau diejenigen Menschen ansprechen, die bereits nach deinem Angebot suchen. Die also bereits Interesse haben. Denn wir können herausfinden, wie diese nach deinem Angebot suchen, also ja, welche relevanten Keywords sie verwenden. Und dann heisst es nur noch, dafür zu ranken, und schon kommen im Idealfall die potenziellen Kunden zu dir und nicht zur Konkurrenz.

Wettbewerbsfähigkeit

Für grosse Konzerne ist es relativ einfach, bei Google Ads auf alle lokalen Begriffe zu bieten, die ihnen einfallen, während sie gleichzeitig auch die grossen Keywords bieten. Das heisst, sie sind deine Konkurrenten, mit einem grossen Geldbeutel.

Bei SEO ist das aber anders, denn lokale Keywords haben weniger Suchvolumen und oft gibt Google hier nur auch wirklich lokalen Unternehmen die Chance. Damit hast du bei SEO einen Vorteil als kleines Unternehmen und du kannst dich als vertrauenswürdigen und kompetenten Anbieter in deiner Gegend. Und weniger Suchanfragen heissen jetzt nicht 1 Klick im Monat, sondern vielleicht 100 Klicks im Monat, und wenn die alle konvertieren würden, wäre das nicht so schlecht, oder?

Langfristige Ergebnisse (compound interest/Zinseszins)

SEO ist vor allem ein langfristiger Marketingkanal. Denn erstens, braucht es Zeit, bis du Google davon überzeugt hast, dass du es dir verdient hast, vorne dabei zu sein. Aber was noch wichtiger ist, ist der “compound interest” von SEO, oder Zinseszins von SEO, wie wir so schön auf Deutsch sagen würden.

Jede Verbesserung auf deiner Seite hilft nämlich deiner ganzen Website, und auch wenn du nur an einem Bereich arbeitest, kumuliert sich dein Einsatz. Und mit den Rankings ist es dasselbe: Am Anfang geht es langsam, aber je mehr Vertrauen Google in dich hat, desto schneller wird es später gehen. SEO für kleine Unternehmen kann ein absoluter Gamechanger sein – und das, auch mit kleinem SEO Budget.

Davon habe ich bereits öfter in meinem Newsletter erzählt, denn genau das wird oft vergessen, wenn man die SEO-Kosten vergleicht am Anfang – der Mehrwert, den du über die Zeit gewinnst.

Du fragst dich, welcher Newsletter? Hier erfährst du mehr:

Wann lohnt sich SEO für ein kleines Unternehmen möglicherweise nicht?

SEO kann ein mächtiges Werkzeug sein, um Traffic zu generieren und Leads zu gewinnen, aber es ist nicht immer die beste Strategie für jedes kleine Unternehmen. Hier sind einige Szenarien, in denen sich die Investition in SEO möglicherweise nicht lohnt, bzw. mit einer einmaligen kleinen Optimierung schon viel gemacht ist:

Sehr begrenzte geografische Reichweite

Wenn du der Dorfbäcker bist, und deinen Standort schon seit Jahren hast, dann kennt dich vermutlich jeder im Dorf. Vor allem, wenn du keine Konkurrenz hast und direkt neben dem Migros vom Dorf stehst, hast du eine ausgezeichnete Lage .

In diesem Fall reicht dir vermutlich ein einfaches Google-Unternehmensprofil, um auf Google Maps aufzuscheinen, und es braucht keine komplizierte SEO-Strategie. Vermutlich hilft es dir mehr, wenn du spezielle Wochenangebote machst und Leute so reinlockst, die sowieso gerade beim Einkaufen waren.

Bereits komplett Ausgelastet

Wenn du jetzt schon eigentlich zu viele Kunden hast, dann wird es dir nichts bringen, wenn du mit SEO noch mehr Kunden bekommst, die du dann gar nicht bedienen kannst. Ich denke da zum Beispiel an einen lokalen Hausarzt, der eigentlich Aufnahmestopp für neue Patienten hat, da er so schon komplett ausgelastet ist.

Auch ist mir das einmal passiert mit einem Buchhalter, der so viele Anfragen über SEO bekommen hat, dass er die Optimierung gestoppt hat – denn nun war das Problem nicht, Kunden zu finden, sondern Personal.

Also auch hier sollten wir realistisch sein: Wenn du schon zu viele Anfragen hast, die du überhaupt wirklich machen kannst, dann brauchen wir nicht noch mehr über SEO zu generieren.

Du hast gerade erst gegründet

Wenn du gerade erst gestartet hast, bist du in einer sehr sensiblen Phase, denn du brauchst Kunden, um dein Geschäft aus dem Boden zu stampfen. Und das nicht erst in 6–12 Monaten. Da SEO leider nicht über Nacht funktioniert, solltest du dir gut überlegen, ob du direkt Vollgas damit gibst oder lieber aktiv auf Kundensuche gehst.

Was ich dir schon empfehle, ist, eine Webseite aufzusetzen, und hierbei vielleicht ein bisschen mehr zu investieren, um gleich SEO-optimiert zu starten. Damit kann die Webseite dir in ein paar Monaten ebenfalls helfen. Allerdings brauchst du dafür keine monatliche Investition, sondern nur eine einmalige Optimierung.

Wann sich SEO für kleine Firmen wirklich lohnt

Auch wenn wir nun ein paar Ausnahmen besprochen haben, gibt es andere Situationen, in denen du SEO auf keinen Fall unterschätzen solltest.

Viel Konkurrenz

Wenn du sehr viel Konkurrenz hast, vor allem lokal, dann kannst du dich mit SEO hervorheben. Denn du bist jenes Unternehmen, das immer wieder gefunden wird und somit im Gedächtnis bleibt. Auch kannst du deine Expertise zeigen, und vertrauenswürdiger wirken mit einer optimierten Webseite. SEO kann also hier dein Wettbewerbsvorteil sein.

Hohe Preise

Wenn dein Angebot eine grössere Investition für deine Kunden bedeutet, dann wird diese nicht einfach schnell mal impulsiv gekauft, sondern es wird viel mehr recherchiert und Gedanken hineingesteckt.

Auch hier kann es von grossem Vorteil sein, wenn du bei Recherchen immer wieder auftauchst, mit einer hilfreichen Antwort, wenn du deine Autorität zeigst und vertrauenswürdig bist. All das ist es, was wir mit SEO versuchen, über deine Webseite zu transportieren.

Angebot mit Erklärungsbedarf

Wenn dein Angebot nicht gerade selbsterklärend ist, so wie rote Schuhe oder Brot, dann wird vermutlich viel online gesucht. Und genau hier kannst du mit SEO bereits stehen und helfen, das aufzuklären. Was dich wiederum als Experten darstellt und dir Autorität gibt gegenüber deinen Konkurrenten.

Spezielle Nischen bzw. Nischenprodukte

Es gibt Nischen, und Produkte, von denen einfach niemand weiss, dass es sie gibt. Und auch wenn du jetzt denkst, das bringt dann ja nichts, SEO zu machen, denn es sucht ja keiner. Es gibt Strategien, wie wir deine Nische trotzdem erreichen, und sie auf dein Produkt aufmerksam machen. Das ist zum Beispiel oft der Fall bei sehr innovativen Start-ups. Hier ist es sehr wichtig, wirklich eine gute SEO Strategie auszuarbeiten, um auch wirklich an etwas Sinnvollem zu arbeiten.

SEO sollte nicht deine einzige Strategie sein

Ganz egal, was dein Plan ist: SEO sollte niemals deine einzige Strategie sein, um Kunden zu gewinnen. Empfehlungen und Mundpropaganda sollten ebenfalls immer unter deiner Strategie sein, denn beides bringt dir, wenn es einmal am Laufen ist, Kunden, die bereits von Anfang an in dich vertrauen.

Vor allem, wenn dein Geschäftsmodell komplett online aufbaut (zum Beispiel bei Onlineshops), dann solltest du auch alternative Marketingstrategien ausprobieren, um nicht nur wegen eines Google-Updates und starken Rankingverlusts plötzlich mit nichts dazustehen.

Berechne die SEO Kosten für deine Webseite

SEO-Strategien für kleine Unternehmen

Ich glaube, wir haben die Vorteile von SEO verstanden, jetzt geht’s an die wirkliche Umsetzung. Prinzipiell wollen wir mit Suchmaschinenoptimierung immer 3 Dinge machen:

  • Die technische Basis schaffen
  • Einstiegspunkte für den User schaffen
  • Positive Erfahrung für den User schaffen (er findet, was er sucht)

Daraus setzt sich dann die SEO-Strategie zusammen. Allerdings gibt es viele SEO-Strategien, wie zum Beispiel die Blogstrategie, die ich nicht unbedingt für kleine Unternehmen empfehlen würde.

Als KMU solltest du vor allem auf folgende Strategien setzen:

Lokale SEO-Strategie

Als kleines oder mittelgrosses Unternehmen befinden sich deine Kunden in den meisten Fällen in deiner Nähe. Die gute Nachricht ist, dass Google das auch weiss, und bei vielen Suchbegriffen sogar lokale Unternehmen vorzieht. Und genau auf diese solltest du dich konzentrieren. 

Dabei kommt es auf verschiedene Dinge an bei einer lokalen SEO-Strategie:

  • Google Unternehmensprofil: Arbeite und verbessere dein Google Unternehmensprofil auf Google Maps. Wichtig ist dabei, dass du die richtige Kategorie auswählst, deine Beschreibung aktuell hältst und Bewertungen deiner Kunden sammelst.
  • Konzentriere dich auf lokale Suchanfragen: Mit einer lokalen Keyword-Recherche findest du heraus, wonach User in deiner Umgebung suchen. Diese Suchbegriffe kannst du sowohl für deine Website, als auch für dein Google-Unternehmensprofil verwenden. 
  • Die Website so aufbauen, dass du lokal gefunden wirst: Deine Website sollte dann auch darauf optimiert werden, mit den Inhalten, dass du lokale Relevanz hast. 

Long-Tail-Keyword Strategie

In SEO bezeichnen wir Suchbegriffe aus mehreren Wörtern als “Long Tail”. Das heisst zum Beispiel: Wenn jemand “rote Schuhe mit Klettverschluss” sucht, dann wäre das ein sehr spezifisches Long Tail Keyword.

Meistens haben diese Suchbegriffe natürlich weniger Suchvolumen als zum Beispiel “rote Schuhe”. Was nicht heisst, dass diese nicht relevant sind, vor allem da du mit viel weniger Aufwand dafür auf Platz 1 kommst.

Du solltest deine Strategie also auf solche Suchbegriffe auslegen, damit du mehr Chancen hast, mit deinem Budget auch etwas Bedeutendes zu erreichen. 

Aber natürlich nur solange, wie der Suchbegriff auch mit deinem Angebot zu tun hat. Denn nichts wird’s dir bringen, für “rote Schuhe mit Klettverschluss” zu ranken, wenn du Scheibenwischer verkaufst.

Kundenprobleme und Lösungen

Wie ich vorher schon erwähnt habe, macht eine Blogstrategie nicht viel Sinn bei kleinen Unternehmen. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber bei den meisten Blogbeiträgen, die du rund um deine Nische schreiben kannst, wirst du einfach grosse Konkurrenten haben, die eine eigene Redaktion haben. 

Was dieser Redaktion aber oft fehlt, ist der direkte Austausch mit den Kunden. Ein Vorteil, den du hast, denn du bist an der Front. Was heisst, es gibt keinen, der die Probleme deiner Kunden besser kennt, und die Lösung dazu ist hoffentlich dein Produkt. 

Wenn du dich auf diese Themen konzentrierst, hast du nicht nur weniger Konkurrenz, sondern sprichst auch deine Kunden direkt an. Meistens sind die Suchbegriffe dafür auch “Long Tail” also passt dies hervorragend mit der vorherigen Strategie zusammen.

Konzentration auf deine Leistungen bzw. Produkte

Du willst dich zuerst darauf konzentrieren, deine Leistungen und Produkte besser zu positionieren. Warum? Ganz einfach, weil das die Seiten sind, mit denen du Geld machst.

Je besser diese ranken, je mehr Kunden über Google reinkommen, die bereits an deinem Angebot interessiert sind, desto mehr Geld wirst du machen. Dieses Geld kannst du später immer noch in eine Blogstrategie oder Ähnliches investieren. Aber deine Leistungen sollten immer Priorität haben.

Praxistipps für kleine Unternehmen: SEO-Massnahmen, die du sofort umsetzen kannst

Hier nun ein paar kleine Massnahmen, die du sofort umsetzen kannst, um deine Position in Suchmaschinen zu verbessern. Die Liste ist natürlich nicht vollständig, denn um wirklich SEO zu machen, wirst du jemanden deine Website analysieren lassen müssen und dir konkrete Massnahmen ausarbeiten lassen müssen.

Mach deine Website sicher (HTTPS)

Das sollte eigentlich Standard sein heutzutage, dass deine Webseite eine sichere Verbindung aufbaut, allerdings sehe ich es immer noch oft bei kleinen Unternehmen, dass dieser Punkt nicht passt.

Das Problem ist, dass Google solche Seiten oft nicht mal in die Datenbank aufnimmt, da sie wegen der unsicheren Verbindung bereits ausgeschlossen werden.

Wie findest du heraus, ob deine Verbindung sicher ist?

Normalerweise sagt dir das dein Browser direkt oben in der Zeile vor der URL.

In Chrome sieht das zum Beispiel so aus

Wenn du nichts siehst, kannst du vor der URL auf das kleine Symbol klicken und bekommst weitere Informationen. Hier solltest du eine Information finden, dass deine Website sicher ist.

Je nachdem, welchen Browser du verwendest, kann dies etwas anders aussehen bei dir, aber du solltest dieselbe Information finden.

Meine Seite ist nicht sicher, was kann ich machen?

Du musst bei deinem Hosting für die Webseite ein SSL Zertifikat installieren. Das funktioniert bei jedem Hosting wieder anders. Wenn deine Webseite jemand extern betreut, würde ich ihm sofort Bescheid geben, dass er das reparieren muss. Wenn du es selbst machst, schreib doch mal dem Support von deinem Hosting, die können es dir sicherlich erklären. 

Google Unternehmensprofil verbessern

Wenn du ein lokales Unternehmen bist, das man besuchen kann, so wie ein Restaurant, sollte es logisch sein, dass dein Google-Maps-Eintrag super wichtig ist. Eine Verbesserung von deinem Google Unternehmensprofil kann dir bereits sehr viel Sichtbarkeit geben.

Aber auch wenn du Leistungen anbietest und keiner bei dir vorbeikommt, solltest du an deinem Profil arbeiten. Denn dies sind wichtige Informationen für Google, um dein Unternehmen zu verstehen

Du wirst damit für lokale Suchen in deiner Gegend gleich eine viel grössere Bedeutung bekommen, auch wenn dein Google-Unternehmensprofil nicht ausgespielt wird.

Dabei kannst du sehr viel machen, und das Ganze würde für einen eigenen Beitrag reichen (den ich noch irgendwann schreibe). Aber fürs Erste ein paar Tipps:

  • Füll alles aus, was irgendwie möglich ist. Jede zusätzliche Information hilft, dass dein Profil mehr Bedeutung hat
  • Frag nach Bewertungen und antworte immer auf alle (auch die negativen), die dein Unternehmen kommentieren.
  • Optimiere deine Beschreibung und füge dort Keywords ein 
  • Wähle die beste Kategorie als Hauptkategorie und weitere passende als Nebenkategorien aus
  • Nutz die Optionen, die dir deine Kategorie bietet, wie zum Beispiel «Leistungen» und «Produkte» einfügen.

Einfache Backlinks aufbauen

Mit Backlinks findet Google deine Seite öfter und wird sie daher öfter ansehen. Aber je nachdem, welche Links du aufbaust, kann es dir auch nochmal eine zusätzliche Relevanz für deine Branche oder für deinen Standort geben. Schau dabei, dass die Seiten seriös wirken, denn das Letzte, was du willst, mit einer unseriösen Seite in Verbindung gebracht zu werden. 

Eintragen in lokale Verzeichnisse

Um Bedeutung lokal zu gewinnen, kannst du dich auch ganz einfach bei lokalen Verzeichnissen eintragen lassen. Typisch ist dafür zum Beispiel local.ch, auch wenn dies nicht der stärkste Link ist, den du bekommen kannst.

Bei mir in der Gemeinde gibt es zum Beispiel auch ein lokales Unternehmensverzeichnis, bei welchem ich mich eintragen konnte. Aber vielleicht gibt es sogar branchenspezifische Verzeichnisse, in welche du dich eintragen kannst.

Damit du gewarnt bist: Viele dieser Verzeichnisse wie zum Beispiel local.ch werden dich danach mit E-Mails und Angeboten vollspammen. Verwende also vielleicht nicht deine Haupt-E-Mail-Adresse.

Link von Partnern anfragen

Eine weitere gute Möglichkeit, um Links aufzubauen und so öfter gefunden zu werden, ist es, dass du mit deinen Partnerunternehmen sprichst. Sei es Lieferanten oder Tools, denen du ein Testimonial für ihre Website geben könntest, oder in deinem Netzwerk Leute, mit denen du zusammenarbeitest.

Das alles sind wertvolle Links und Verbindungen zu deinem Unternehmen, die dir nochmal einen kleinen Kick an Relevanz geben können. 

Eine einfache Website

Wenn es um deine Website geht, ist es das Beste, du hältst sie so einfach wie möglich. Und damit meine ich so einfach wie möglich.

Verrückte und kreative Designs, ungewöhnliche Menü Positionen oder Animationen mögen gut aussehen für den Design-Wettbewerb, bei dem sich der Webdesigner anmeldet. Aber für SEO kann all das tödlich sein.

Je simpler du dein Webdesign hältst, desto weniger technische Fehler schleichen sich ein. Und die technische Basis für SEO zu schaffen, ist oft der teuerste Teil. 

Dein Vorteil: Du hast keine Marketingabteilung zwischen dir und dem Webdesigner, die versucht, etwas «Besonderes» zu machen – sondern kannst direkt mit dem Webdesigner reden, dass er bitte am Boden bleibt und nichts Verrücktes macht. 

Mein Tipp: Verzichte auf OnePager – Suchmaschinen können nicht klar erkennen, wofür sie ranken sollten. Auch kannst du bei einem OnePager deine Keywords nicht auf unterschiedliche Unterseiten verteilen. 

Wie finde ich heraus, wofür meine Webseite bereits auf Google gefunden wird?

Vielen ist gar nicht bewusst, dass es ein Tool von Google gibt, das uns zeigt, für welche Begriffe unsere Webseite auf Google aufscheint. Du bekommst sogar gesagt, für welche Begriffe jemand auf deine Webseite geklickt hat. All das sind super wichtige Informationen für dich, aber auch für einen SEO-Experten.

Das Tool von Google heisst Google Search Console. Du siehst dort schön die Klicks und Impressionen deiner Webseite, inklusive Liste der Suchanfragen weiter unten. Hier ein Beispiel:

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Um das Tool zu verwenden, brauchst du ein Google-Konto und du musst deine Webseite verifizieren. Das geht über unterschiedliche Methoden und ist etwas abhängig von dem Website-Tool, das du verwendest.

Wenn du dir nicht sicher bist, wie das bei dir funktioniert, empfehle ich dir, dich mit deinem Webdesigner in Verbindung zu setzen. Es kann sogar sein, dass dieser das schon lange installiert hat und du sogar schon Zugriff drauf hast, nur nichts davon wusstest. Wäre nicht das erste Mal, dass mir das mit einem Kunden passiert.

Fazit: Rentiert sich SEO für kleine Unternehmen? 

Auf jeden Fall! Und ich hoffe, das ist dir nun am Ende dieses viel zu langen Beitrages klar. Auf lange Sicht wird SEO dafür sorgen, dass du stetig Marketing machst und die Leute dich entdecken, ohne dass deine Google Ads laufen und deine Ausgaben steigen.

Und wie schon erwähnt: Wenn du SEO machen willst, empfehle ich dir, einen Experten ins Boot zu holen.

Solltest du mit mir zusammenarbeiten wollen, kannst du hier einen Blick auf mein Angebot werfen:

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Häufige Fragen

Was ist besser für kleine Unternehmen, eine SEO-Agentur oder einen SEO-Consultant anstellen?

Für kleine Unternehmen würde ich definitiv einen SEO Consultant empfehlen. Klar, das muss ich jetzt ja sagen, schliesslich bin ich ein SEO Consultant. Aber lass mich dir das ein bisschen aus meiner Erfahrung heraus erklären.

Ich habe gearbeitet, und arbeite immer noch, bei Agenturen. Was mir dort aufgefallen ist: Die wichtigsten Kunden sind jene mit einem grossen Namen oder einem grossen monatlichen Budget. Mit einem Logo, das man auf die Website klatschen kann, um zu zeigen, wie gut man ist.

Ok, es muss nicht immer so ins Extreme gehen. Aber ein kleines Unternehmen hat in einer Agentur einfach niemals die Priorität. Du wirst von einem Mitarbeiter zum nächsten geschoben, denn du bist so klein, dass du das Einschulungsprojekt für neue Consultants bist. 

Dinge, die dir mit einem SEO-Consultant oder SEO-Experten nicht passieren. 

Wie teuer ist SEO?

SEO ist nicht günstig, also zumindest richtiges SEO. Lass dich nicht täuschen, da draussen von Leuten, die dir für 500 CHF eine Keywordrecherche und einen kompletten Check anbieten. Wenn du Erfolg haben willst, wirst du mehr Geld in die Hand nehmen müssen. 

Und glaub mir, es ist besser, wenn du das Geld ansparst und gleich richtig «gscheites» SEO machst, damit du die Investition auch wieder zurückbekommst. Als eine billige SEO-Leistung zu kaufen, nur, um festzustellen, dass es nicht funktioniert hat. 

Mit meinem SEO-Kostenrechner kannst du dir den Preis für dein Projekt ausrechnen lassen.

Kann ich SEO selber lernen?

Natürlich kannst du das. Aber du wirst Zeit brauchen. Viel Zeit und vieles probieren müssen. Ich habe mit so vielen Projekten gearbeitet und das meiste gelernt, indem ich Sachen ausprobiert habe in den verschiedenen Nischen – und natürlich mit den richtigen Mentoren, die mich weitergebracht haben.

Wenn du also wirklich SEO lernen willst, solltest du bei einer Agentur anfangen zu arbeiten. Das ist der schnellste Weg. Aber ich glaube eigentlich nicht, dass das in deinem Fall sinnvoll ist, wenn du dein eigenes Unternehmen hast. 

Die Basics lernst du sicher schnell und kannst sie selber umsetzen. Aber dir fehlt es am kritischen Denken und daran, einzuschätzen, was wirklich Erfolg bringt und was nicht. Dafür braucht es einfach Erfahrung. 

Mein Webdesigner hat gesagt, er kann SEO. Warum sollte ich dann einen SEO Experten anstellen?

Ich hab letztes Jahr mal die Runde telefoniert bei verschiedenen Webdesignern in der Schweiz, um nachzufragen, was sie so machen, wenn sie schreiben “SEO optimierte Website”. Ich kann dir sagen, was dein Webdesigner macht:

  • Er installiert dir ein SEO Plugin
  • Er verbindet die SEO-Analyse-Tools von Google (Google Search Console)
  • Er befüllt das Snippet (Titel und Meta-Description)

Wenn er richtig fortgeschritten ist, macht er noch eine kleine Keywordrecherche – der aber jegliche Strategie fehlt, um auch ranken zu können. Und er fügt diese paar Keywords, die nur halb recherchiert sind, auf der Seite ein. 

Nichts von dem wird ausreichen, dass du auf Google irgendwas erreichst. 

Ich will jetzt nicht den Webdesigner schlechtreden. Er weiss es nicht besser, und meint, dass dies wirklich SEO ist. Er ist halt nun mal ein Webdesigner und kein SEO Experte – denn das sind zwei komplett unterschiedliche Berufe und das aus gutem Grund.

Ich hab bereits SEO gemacht, aber irgendwas läuft falsch mit Google. Was kann das Problem sein?

Vermutlich liegt das Problem nicht an Google, sondern an deiner Website. Dabei kann es alles Mögliche sein: Du sperrst den Google Algorithmus aus, deine Website ist nicht optimiert, zu viele Animationen und alles hinter Javascript, du verwendest nicht die Begriffe die deine User suchen, du triffst die Suchintention nicht, deine Konkurrenz ist zu stark und du brauchst eine sinnvolle Strategie, du gehst zu generische Keywords an, bei denen du keine Chance hast, und viel mehr.

Für den Anfang kannst du dir “Google findet meine Website nicht” durchlesen. Aber vermutlich wirst du einen Experten brauchen. Wir können gerne einen Termin ausmachen für ein Beratungsgespräch, bei dem du mir deinen konkreten Fragen stellen kannst. Der Preis dafür sind 200 CHF. Schreib mir einfach eine E-Mail unter daniela@danileitner.ch.


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Autor: Dani Leitner


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