Suchintention – Der Grund warum wir auf Google suchen

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Wir gehen nicht einfach auf Google weil es Spass macht irgendwas in die Suchzeile einzugeben. Sondern wir haben unsere guten Gründe auf Google etwas zu suchen.

Diesen Grund nennen wir SEOs Suchintention. Und genau darum geht es in diesem Beitrag.

Warum suchen wir auf Google? – also du, ich, deine Mama, dein Freund, deine Tante, dein Kunde…

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Was ist eine Suchintention

Kompliziertes Wort – Einfache Erklärung.

Wenn du Google aufmachst und etwas eingibst, um danach zu suchen – hat das sicherlich einen guten Grund.

Du gehst nicht einfach auf Google und gibst irgendwas ein. 

Sondern du willst etwas wissen, willst irgendwo hin, willst etwas kaufen.

Das nennen wir SEOs ganz kompliziert Suchintention.

Also mit anderen Worten der Grund, warum du suchst. 

Warum beschäftige ich mich überhaupt mit sowas? Kann mir ja irgendwie komplett egal sein, warum du suchst?

Aber das Gegenteil ist der Fall. Denn ich will ja, dass du auf meine Seite klickst, wenn du nach meinem Thema suchst.

Regel Nr. 1 ist daher: Ich muss dir auch das bieten, was du suchst.

Es bringt mir absolut gar nichts eine Seite zu optimieren auf das, was ich für gut halte.

Und Google interessiert sich ebenfalls absolut nicht dafür, was ich für richtig halte.

Sondern nur dafür, was du finden willst.

Die Welt in SEO dreht sich eindeutig um den Suchenden.

Und deshalb ist es so wichtig, dass ich mir bei jeder Seite Gedanken mache: Was ist es, nachdem du suchst? Was willst du finden? Welche Informationen brauchst du, um ein Thema zu verstehen? Hast du Zeit, um längere Texte zu lesen? Willst du irgendwo hin?

Vielleicht denkst du jetzt: Ach es gibt ja eigentlich gar nicht so viele Gründe, warum ich auf Google etwas suche?

Oder du denkst, ich suche ja auf Bing.

Oder du denkst dir nichts von alledem, aber ich will diese E-Mail fortsetzen, also fragst du dich das jetzt.

Es gibt viele Gründe, warum du auf Google suchst – oder Ziele, die du mit der Suche hast.

Manche werden dich überraschen, da du einfach nicht daran denkst. Aber du wirst dich darin wiedererkennen.

Und es gibt mehrere Wege, diese Gründe einzuteilen. Google selbst teilt sie in 4 verschiedene Intentionen ein.

Viele SEOs teilen sie in die 4 wichtigsten. Ich spreche manchmal sogar von 6 verschiedenen.

Und damit beschäftigen wir uns im restlichen Text.

Weisst du, wo ich diese Suchintentionen verwende? Natürlich beim Schreiben von SEO Texten. Aber bereits in der Keywordrecherche arbeite ich diese ein.

Suchintention #1: Navigieren – Wenn du Google googelst

Kennst du das?

Du gehst oben in die Zeile in deinem Browser.

Tippst «google»

Drückst Enter.

Es öffnet sich Google.

Und du klickst das erste Ergebnis an

Welches Google ist.

Und dann startest du zu googeln.

Das klingt so gesagt nach dem absolut dümmsten, was du machen kannst.

Und trotzdem hast du es sicherlich schon mal gemacht.

Mir passiert das andauernd.

Ok ich hab nun das peinlichste Beispiel für diesen Grund zu googeln rausgesucht, der mir eingefallen ist.

Aber ich finde es einfach jedes Mal so witzig, wenns mir passiert.

Aber das ist nicht das Einzige, was du eingibst, nur um irgendwo im Internet hinzukommen.

Oder hast du etwas noch nie «facebook» eingegeben, nur um auf Facebook zu kommen.

Oder «youtube», «linkedin», «amazon».

Du weisst einfach ganz genau, wo du hinwillst. Nur anstatt die Zeile oben einzugeben verwendest du Google – geht manchmal auch einfach schneller.

Das ist mit Abstand eines meiner Lieblingsgründe zu googeln.

Nicht dass mir das als SEO Consultant irgendwas bringt – vergiss es, bei diesen Gründen brauchst du kein SEO machen.

Was soll ich denn auch machen? Dich davon überzeugen, dass du eigentlich lieber auf Instagram gehen wolltest?

Ich nenne diese Suchintention «navigieren».

Also du navigierst auf eine Website.

Google selbst nennt das ganze «Website query» – solltest du irgendwann mal die Search Quality Evaluator Guidelines lesen wollen, dort steht das drinnen.

Google selbst beschreibt das ganze so:

 «The intent of a Website query is to locate a specific website or webpage that users have requested. This single webpage is called the target of the query.»

Ja, Google spricht kein Deutsch, wenn es um solche Erklärungen geht. Das ist auch der Grund, warum wir SEOs mit so vielen englischen Begriffen um uns werfen. Oder weil wir klug wirken wollen. Bin mir da nicht immer so ganz sicher.

Beobachte dich mal selbst, wenn du etwas suchst. Und dir wird sicherlich hin und wieder so eine «navigierende» Suche unterkommen.

Damit Google – unser Wegweiser im Internet dir denn richtigen Weg anzeigen kann.

Diese Suchintention wirst du natürlich nicht in einer Keywordrecherche finden. Denn die brauchen wir uns gar nicht anzusehen.

Aber uns bleiben noch genug andere, keine Sorge.

Das ist unsere Suchintention #1: Navigieren

Suchintention #2: Markensuche – Wir wollen Marken!

Es wird in meiner SEO Welt oft geschimpft (also gemault, geheult, geweint, …), dass Google Marken bevorzugt.

Du weisst schon die richtigen Marken, die man so kennt – Coca Cola, Mammut, Victorinox, SBB, Rolex, Lindt.

Du musst dabei gleich von Anfang an verstehen: Google bevorzugt schon mal gar nichts.

Google ist eine AI, KI, Roboter, Algorithmus – Google ist eine Maschine.

Und Google ist es scheissegal, ob eine Uhr Rolex, oder von AliExpress ist.

Aber wir Menschen bevorzugen Marken.

Also du und ich. 

Wir haben immer in unserem Kopf unsere gewissen Marken. Mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben.

Die für uns von Qualität zeugen. Die anderen zeigen, dass wir Geld haben.

Und was wir bevorzugen, klicken wir lieber an – und deshalb zeigt es Google weiter oben.

Und es ist ja auch nur klar, dass wir einem Beitrag über Züge mehr vertrauen, wenn er von SBB kommt als von zug-fanat.de.

So, damit haben wir mal das Prinzip der Marken geklärt.

Aber wir sind ja immer noch bei der Suchintention.

Und manchmal wollen wir eben bei dem, was wir suchen, genau diese Marke, die wir im Kopf haben.

Wir wollen eine neue Skijacke – aber bitte von Burton. Oder einen Wasserkocher – aber bitte von Philips. Oder ein Stand-up Paddel, aber von Decathlon.

Anstatt dass wir darauf hoffen, dass Google uns schon so gut kennt und unsere Lieblingsmarken gespeichert hat, machen wir was?

Wir schreiben es dazu.

«skijacke burton damen» – «wasserkocher philips» – «taschenmesser victorinox» – «sup decathlon»

Das ganze kann natürlich auch anders aussehen. Wir können einfach die Marke eingeben – auf die Seite gehen und diese durchsuchen.

Also zum Beispiel «decathlon» – und dort dann die Suchleiste verwenden. Dasselbe gilt natürlich für «burton store».

Aber das könnten wir dann fast schon wieder eine navigierende Suche nennen. Nichtsdestotrotz eine Brand.

Ich nenne diesen Grund zu googeln daher nun «Markensuche»

Google würde das vermutlich unter «Website» fallen lassen wie die Navigation. Oder einfach unter eine «doing» Suche laufen lassen. 

Du siehst schon, warum keiner so wirklich die Einteilung von Google verwendet – ihr fehlt die nötige Tiefe.

Warum ist nun für SEO eine Markensuche wichtig?

Prinzipiell müssen wir auf deine Marke nicht optimieren. Du solltest für deine Marke ganz oben ranken.

Wenn nicht, gibt es eindeutig irgendwelche Probleme und wir sollten uns das genauer anschauen.

Aber was für mich relevant ist als SEO Consultant, was es heisst, wenn deine Marke oft gesucht wird.

Denn das heisst, dass du irgendwas in deinem Marketing richtig gemacht hast. 

Und das ist eine sehr gute Voraussetzung, dass wir ziemlich weit kommen können mit deiner Website.

Mit der richtigen Strategie zumindest.

Das ist unsere Suchintention #2: Marken

Suchintention #3: Informieren – Wie viele Einwohner hat Timbuktu?

Hast du dich schon mal gefragt, wie viel Einwohner Timbuktu hat? 54.500

Oder wo Timbuktu überhaupt liegt? Mali, Afrika

Oder warum zur Hölle wir im Deutschen Timbuktu verwenden für einen Ort im Nirgendwo und die Spanier «Cochinchina»? Ja, darauf gibt es leider keine so einfache Antwort.

Alles 3 könnten Google Suchen sein.

«einwohner timbuktu»

«wo liegt timbuktu»

«warum timbuktu auf deutsch und auf spanisch cochinchina»

Die ersten 2 bezeichnet Google selbst als «know simple» – also Fragen, die du hast, auf die du irgendeine Information willst, die Google ziemlich sicher beantworten kann, ohne dass du lange auf irgendeine Seite klicken musst.

Die 3te ist etwas kompliziert. Darauf kann man vielleicht nicht gerade mit einem Wikipedia Auszug antworten. Sondern es muss ein bisschen mehr Recherche her. Vielleicht willst du auch mehr lesen als eine Zahl und einen Ort. Das wäre laut Google eine «know» Suche.

Beides fällt für mich unter «informieren» – du willst also etwas wissen.

Diese Suchen sind sehr wichtig für uns SEOs.

Also nicht gerade die «know simple» – wir wollen ja, dass du auf unsere Seite klickst. Da bringt es uns nichts, wenn du nur so eine schnelle Info suchst.

Die zweite aber schon. Denn darauf können wir einen ganzen Blog aufbauen.

Halt. Halt. Halt.

Ich hab das Wort Blog verwendet.

Ich weiss, wir haben gerade erst gemeinsam beschlossen, dieses Wort aus unserem Vokabular zu entfernen.

Also du baust damit keinen Blog auf – sondern informativen Inhalt der sinnvoll auf deiner Website ist.

Kein Blogsinn – Blödsinn. 

Nachdem das jetzt klar ist, gehen wir weiter in der Mail.

Denn genau solche komplizierteren «informieren» suchen, fangen wir mit unseren informativen Beiträgen ab.

Aber du darfst nie vergessen, dass das Ziel ja war sich zu informieren. Das heisst nur was nachlesen.

Sollte unsere ganze Strategie in SEO auf was nachlesen sein?

Nicht wirklich – ausser dein Unternehmen ist eine Zeitung und verkauft Informationen.

Vermutlich hast du aber ein Produkt – das du unter die Leute bringen willst.

Also solltest du niemals einfach so mal drauflosschreiben und jede beliebige Suche beantworten (diese Strategie ist auch bekannt unter: Blog).

Denn wenn du nicht gerade einen Sprachkurs «Deutsch-Spanisch» verkaufst – weiss ich nicht, wie viel dir ein Blogbeitrag zu Timbuktu und Cochinchina wirklich bringt.

Aber keine Sorge, sowas überleg ich mir, schon wenn ich deine SEO Strategie ausarbeite.

Das ist unsere Suchintention #3: Informieren

Suchintention #4: Lokale Suche – Wie komme ich nach …

Kannst du dich noch erinnern als man auf Google gesucht hat mit «blablabla in meiner Nähe»?

Nachdem ich regelmässig Keyword-Recherchen mache, kann ich dir sagen, dass diese Suchen immer noch manche machen.

Aber viel weniger und ich kann mich selber nicht erinnern, wann ich das, das letzte Mal gemacht habe.

Ich sag nicht das dieses «in meiner Nähe»sinnlos war.

Ganz im Gegenteil, es war super praktisch – nur kann Google das heute automatisch.

Google weiss aus den vielen Nutzerdaten und Erfahrungen, dass es einfach Suchen gibt, wo jemand irgendwo hin will.

Und das am besten in seiner Nähe ohne in einen Flieger steigen zu müssen, nur um mal schnell Zigaretten zu holen.

Google weiss nämlich durch deine IP, durch Standortdaten auf dem Handy, einfach ganz genau wo du dich befindest.

Das ist die eine Möglichkeit. 

Die zweite ist das du eigentlich gar nicht «in deiner Nähe» willst. 

Sondern vielleicht in Madrid, weil du da nächste Woche auf Urlaub bist.

Dann machst du etwas komplett verrücktes. Du schreibst «blablabla Madrid».

Beides sind lokale Suchen. Also deine Suchintention ist etwas, das in einem bestimmten Ort oder Umkreis ist. 

Entweder in deinem Umkreis oder an einem Ort, den du dazu schreibst.

Wenn ich dabei mir Suchanfragen anschaue, sind diese Lokalen Suchen ziemlich eindeutig.

Denn es kommt weit oben, Google Maps daher. Mit meist 3 Vorschlägen und der Karte. 

So erkennt man das in SEO. Mit selbst einfach mal googeln.

Solltest du ein kleines oder mittelständisches Unternehmen sein, hab ich nun gute Nachrichten für dich.

Solche lokalen Suchanfragen sind genau dein Ding.

Denn während grosse Unternehmen auf die grossen Keywords gehen und sich weltweit oder im ganzen Land aufstellen wollen.

Kannst du dir ganz einfach deine Kunden lokal suchen. 

Das heisst:

Weniger Konkurrenz, und meist ist sie einfacher. 

Du bist gleich viel relevanter, denn du bist ja hoffentlich auch dort vor Ort – also lokal.

Und du musst nicht hundert Seiten und 6 Blogs bauen – du kannst dich einfach nur auf die lokalen Begriffe konzentrieren.

Während die grossen zwar viel Budget haben – wird das oft aufgeteilt in grosse generische Keywords und ganz viele weitere Kampagnen.

Da kannst du lokal mit kleinem Budget vieles schaffen, was sie nicht mal angehen werden.

Soviel mal dazu, dass SEO nichts für KMUs ist. Aber darauf kommen wir ein anderes Mal noch zurück, versprochen.

Das ist unsere Suchintention #3: Lokale Suche

Suchintention #5: Kaufen – Lass uns shoppen gehen

Heute kommen wir zur wohl wichtigsten aller Suchintentionen.

Nämlich der, für die jeder ganz vorne sein will.

Bei dieser hast du dich nämlich schon entschlossen, dass du etwas kaufen willst.

Du stehst mit deiner Kreditkarte bereits da.

Und willst einfach nur eines: kaufen, kaufen, kaufen.

Wer will hier nicht ganz oben sein, damit du bei ihm kaufst?

Jemand, der sich selbst, sein Business und Geld hasst vielleicht. Der freut sich dann, wenn er auf Seite 2 ist, wo nie jemand hinkommt.

Der Grund deiner Suche ist nun also: Kaufen.

Hier zeigt uns Google oft sein eigenes «Produktkarussell» oben.

Aber vor allem sind die ganzen Seiten, die du zumindest auf Seite 1 findest, immer Produkte, Kategorie, Leistungen – eben irgendwas, was man kaufen kann.

Wenn wir eine SEO Strategie erstellen, werden das die wichtigsten Seiten zu optimieren sein. 

Zumindest solltest du sie noch nicht perfekt haben, was einfach niemand noch bisher hatte den ich gesehen habe.

Denn diese Seiten bringen dir direkt Geld. Diese Suchen sind direkt auf dein Angebot. Und diese User willst du als Erstes haben.

Nicht ein Blogsinn – Blödsinn. Du willst ja eigentlich nicht die informativste Seite der Welt haben – sondern die, auf der man kauft.

Und deine Verkaufsseiten willst du das sie so erstellt sind das ein User sie findet, wenn er genau das Sucht, mit dem Grund zu kaufen.

Und dass sie optimiert sind, darauf dass der User dann auch kauft. 

SEO Text + Copywriting und natürlich brauchen wir einen CTA – nur um ein bisschen Spezialbegriffe reinzuwerfen.

Immer wenn möglich, arbeiten wir zuerst diese Suchbegriffe ab. 

Wo ist das nun wichtig?

Bei der Erstellung der Priorität deiner SEO Strategie zum Beispiel. Oder bei der Priorisierung in einer Keyword-Recherche.

Das ist unsere Suchintention #5: Kaufen

Suchintention #6: Mix – Google kann sich einfach nicht entscheiden

Jetzt haben wir so ziemlich alles gesehen, bisher.

Die Suche, um sich zu informieren.

Die Suche um irgendwo hin zu navigieren

Die lokale Suche, bei der du etwas aus der Nähe suchst.

Die Suche, bei der du Kaufen willst.

Und die Suche, bei der es um Marken geht.

Was kann jetzt noch kommen?

Gut, dass du fragst, auch wenn du gar nicht fragst, ich stell mir das jetzt einfach vor, damit der Rest der E-Mail auch noch weiter Sinn gibt.

SEO ist nicht Schwarz und Weiss. 

Ganz im Gegenteil. Es ist eher so Regenbogenfarben, mit allen Abstufungen von Tönen, die dir einfallen.

Und genau daher – und ums noch spannender zu machen eine Strategie zu entwickeln – gibt es noch eine weitere Suchintention, die wir jetzt einfach «Mix» nennen.

Wenn die Suchergebnisse mehr als eine der Suchen oben anzeigen, dann haben wir einen «Mix».

Keinen Marketing-Mix.

Keinen Celebration Mix.

Einen Mix an Suchintentionen.

Wie kann das nun sein? 

Ganz einfach, wir suchen nicht alle mit demselben Begriff dasselbe.

Jemand gibt zum Beispiel «Staubroboter» ein, um sich zu informieren – welche es gibt, wie die funktionieren und vergleiche.

Ein anderer geht gleich mit der Suchintention kaufen rein.

Das ist jetzt vermutlich ein mega scheiss Beispiel und eigentlich ist der Begriff gar nicht Mix.

Aber mir ist das jetzt zu anstrengend nachzuschauen. Und du verstehst sicher auch so, was ich meine.

Oder wenn wir zum Beispiel «Livestream Anbieter» haben.

Und die ersten 5 Positionen sind Ratgeber zu den Plattformen, über die du einen Livestream selbst daheim machen kannst.

Die 5 Positionen danach auf Seite 1 sind aber Filmproduktionen, die dir einen Livestream anbieten – d.h. wirklich zu dir kommen, mit dem ganzen Equipment und deinen Livestream aufnehmen und organisieren.

Dann haben wir hier nicht nur 2 Suchintentionen, sondern auch einfach 2 Gruppen an Leuten. 

Als SEO Consultant können, wir daraus schliessen, dass es beides gibt.

Vielleicht 70 % der Suchenden wollen sich über Plattformen erkunden.

Aber 30 % suchen einen Anbieter direkt.

Wenn du nun ein Arbeiter bist von Livestreamproduktion. 

Solltest du dann einen Blogsinn – Blödsinn zu Plattformen wie YouTube, Twitch und Co schreiben?

Natürlich nicht! Ich hab gedacht, über dieses Kindergarten SEO sind wir nun schon hinaus!

Du solltest ganz normal deine Leistung erstellen.

Denn auch wenn du nie auf Platz 1 kommst, sondern nur Platz 6 bist.

Stell dir, vor was die 30 % machen, die genau dein Angebot suchen?

Die scrollen über Platz 1-5, weil uninteressant

Du bist also praktisch doch auf Platz 1 – für dein Angebot zumindest.

Das war nun ein wirklich wahres Beispiel aus einer SEO Strategie, die ich mal erstellt habe.

Und sogar ausgeführt habe.

Und ich kann dir sagen, es hat funktioniert.

Aber daran hatte ich nie Zweifel.

Genau deshalb braucht es einen SEO Consultant – um nicht nur Kindergarten SEO zu machen und Platz 1 zu wollen, egal obs was bringt.

Sondern wirklich an dein Unternehmen denken und wo du eigentlich sein willst. Auch wenn das heisst Platz 1 wird nicht erreicht.

Das ist unsere Suchintention #6: Mix

Zusammenfassung

Fassen wir das alles zusammen, und ich halt mich kurz denn das muss ich nun wirklich schreiben und habs nicht in einer Mail versendet.

Wir haben nun 6 Suchintentionen gesehen:

  1. Navigieren
  2. Markensuche
  3. Informieren
  4. Lokalesuche
  5. Kaufen
  6. Mix

Und je nachdem was wir vor uns haben, brauchen wir eine andere Strategie, anderen Inhalt, andere SEO Massnahmen sozusagen.

Und das alles schauen wir uns bereits in der Keywordrecherche an.

Wie eine Keywordrecherche funktioniert und wo das reinpasst? Darüber rede ich sicher irgendwann mal in meinem Newsletter:


Avatar von Dani Leitner

Autor:


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